Bei der Lohnumwandlung wird ein Teil Ihres Bruttogehalts, das normalerweise versteuert wird und sozialversicherungspflichtig ist, in steuerfreie bzw. steuerbegünstigte Leistungen, wie zum Beispiel Digitale Essensmarken, umgewandelt.
Dadurch haben Sie während Ihrer Anstellung ein höheres Netto-Einkommen.
Gleichzeitig verringern sich durch die Lohnumwandlung Ihre Ansprüche in der gesetzlichen Rentenversicherung.
Das liegt daran, dass die Rentenansprüche unter anderem auf der Grundlage Ihres jährlichen Brutto-Einkommens berechnet werden. Die Lohnumwandlung beeinflusst dabei insbesondere Ihre sogenannten Entgeltpunkte, die maßgeblich für die Rentenhöhe sind.
Wichtiger Hinweis: Obwohl die Rentenansprüche beeinflusst werden, übersteigt der monatlich höhere Nettolohn, den Sie durch die Lohnumwandlung erhalten, den finanziellen Nachteil während des Rentenbezugs in der Regel deutlich. Dieser Netto-Überschuss kann zum Beispiel für eine private Altersvorsorge genutzt werden.
Wie stark die Auswirkung im Einzelfall ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Höhe des umgewandelten Betrags, Ihrem Alter und der Dauer der Nutzung des Benefits.
In diesem Artikel erhalten Sie weitere Informationen, wie sich die Rentenansprüche durch die Gehaltsumwandlung ändern.